Film-Review | Godzilla

Dienstag, Juni 03, 2014

 

Kinostart: 15. Mai 2014
Mit: Aaron Taylor-Johnson, Bryan Cranston, Ken Watanabe
Genre: Action, Science Fiction
Produktion: USA

Handlung:
1999 erschüttert eine Katastrophe im örtlichen Kernkraftwerk die japanische Großstadt Janjira. 15 Jahre später ist der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston), der damals in dem Atommeiler gearbeitet und Schlimmeres verhindert hat, noch immer auf der Suche nach Antworten. Er glaubt nicht daran, dass ein Erdbeben den Zwischenfall verursacht hat, wie es die Behörden behaupten und wittert eine großangelegte Vertuschungsaktion. Als Joes beim US-Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um den starrsinnigen Vater zurück in die Heimat zu holen, wird er von diesem zu einem heimlichen Trip ins atomar verseuchte und rigoros abgesperrte Janjira überredet. Dort werden sie Zeugen, wie die Experimente des mysteriösen Ichiro Serizawa (Ken Watanabe) außer Kontrolle geraten: Ein gefangenes urzeitliches Flugmonster, das auf den Namen Muto getauft wird, kommt zu neuen Kräften und schlägt sich eine Schneise der Zerstörung in die Freiheit. Während Muto Richtung Hawaii fliegt, versucht das US-Militär die Bestie mit dem ganzen ihm zur Verfügung stehenden Waffenarsenal zu stoppen. Die Wege des Monsters kreuzen such dabei immer wieder mit denen von Ford Brody, der versucht zu seiner Frau Elle (Elizabeth Olsen) nach San Francisco zurückzukommen. Ichiro Serizawa schlägt derweil eine unkonventionelle Lösung vor: Er glaubt, dass ein anderes Monster längst die Fährte Mutos aufgenommen hat und setzt darauf, dass dieser natürliche Feind die entflohene Kreatur besiegt. Sein Name: Godzilla (via)

Meine Meinung:
Monatelang hatte ich als bekennender Godzilla-Fan auf diesen Film hingefiebert, und kaum war ich aus Irland zurück, verschlug es mich gleich ins Kino, um mir den heißersehnten Film endlich anzusehen.
Meine Angst, eventuell enttäuscht zu werden, war zwar vorhanden, aber dennoch war ich einfach wahnsinnig gespannt auf das Endprodukt.
Der Film startet mit besagtem Reaktorunfall und kommt bereits am Anfang sehr emotional daher - was im Laufe des Films allerdings verloren geht, denn da wird das Hauptaugenmerk auf die Monster gelegt. Ja, richtig gelesen, Godzilla spielt nicht die alleinige Hauptrolle im Film. Fand ich etwas schade, da ich mir gewünscht hätte, etwas mehr von meinem Lieblingsmonster zu sehen. Regisseur Gareth Edwards machte es mit dessen Erscheinung ziemlich spannend und ließ lange Zeit nur erahnen, bevor man ihn in voller Lebensgröße zu sehen bekam. Dieser Effekt verfehlte seine Wirkung nicht, denn so wirkte Godzilla nur noch imposanter.
Imposant war auch die generelle Aufmachung des Films, vor allem der Monster, die mit ihrem Kampf auch den Höhepunkt des Films darstellten. Nicht so sehr gefiel mir das Ende, in dem, direkt nach ausgetragenem "Kampf der Giganten", Godzilla für den Menschen weniger gefährlich als in vorherigen Versionen und meiner Meinung nach gar als angenehmen Genossen und "netten Nachbarn" dargestellt wurde.

Bewertung: ★★★

Fazit:
Obwohl mich ein paar Aspekte des Films nicht gänzlich überzeugen konnten und meine (vielleicht ein wenig hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden, kann ich dem Film doch auch Gutes abgewinnen. Die Aufmachung ist zweifellos gelungen und das Gesamtwerk keinesfalls zu verachten. Dennoch wird diese Version des Klassikers kein Film sein, den ich mir immer und immer wieder ansehen kann.

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4 Kommentare

  1. Natürlich gehen Schuhe auch, hatte ich oben glaube auch mit hingeschrieben. (:
    Du hast auf jeden fall den ganzen Juni Zeit.

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  2. Sieht sehr interessant aus. Aber ich werde warten bis es ihn auf DVD gibt oder er im TV kommt.
    Da er mich jetzt nicht zu 100% interessiert. Meinem Freund wird er eher gefallen :)
    Alles Liebe
    Michelle
    von Beautifulfairy.de

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  3. Schöner Review :) Ich habe den Film auch bereits gesehen, aber ich muss leider sagen, dass ich sehr enttäuscht darüber bin. Von Spannung würde ich keineswegs sprechen, die Hälfte des Films war ich mehr als gelangweilt und selbst der Kampf am Ende konnte dies nicht wirklich wieder wett machen. An Godzilla – Kampf der Sauriermutanten und selbst die 1998 Verfilmung reicht es absolut nicht heran - schade eigentlich, ich hatte mich auch sehr darauf gefreut :/

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  4. Huhu
    Erstmal schönes Review zum Film.
    Der Story hört sich nicht schlecht an, aber hat mich jetzt nicht so überzeugt, dass ich dafür direkt ins Kino gehen würde.
    Wenn er dann im TV kommt, könnte ich mir aber schon vorstellen ihn mir anzuschauen.
    Lieber Gruß

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