Nova Rock 2014 - Tag 2

Montag, Juni 23, 2014

Emergency Gate | Epica
Der zweite Tag des Festivals stand für mich ganz im Sinne des Metal, weshalb ich den kompletten Tag ausschließlich auf der Blue Stage verbrachte.

Auch an diesem Tag fanden wir uns schon zum Opener vor der Bühne ein. Emergency Gate, die für mich ursprünglich nicht auf dem Plan standen, eröffneten den Tag und brachten einen Sturm Metalcore gemixt mit elektronischen Einflüssen mit. Viel war noch nicht los, weshalb wir in der dritten Reihe direkt vor der Bühne standen. Die Stimmung war jedoch sehr gut und Sänger Matthias Kupka führte sympathisch durch die Setlist. Band und Fans waren gleichermaßen motiviert und zu Songs wie Moshpit und Force United wurde ordentlich gerockt. Das Highlight des Auftritts stellte die Darbietung mit Haddaway dar, die zusammen dessen Hit-Single What Is Love performten.

Anschließend war es Zeit für Symphonic Metal, der von Epica beigesteuert wurde. Nun befanden sich schon deutlich mehr Fans im Wellenbrecher, um Songs wie The Essence Of Silence oder Cry For The Moon zu hören, und Simone Simons gewaltiger Stimme zu lauschen. Insgesamt ein solider Auftritt einer sympathischen Band, stilistisch allerdings leider nicht ganz mein Fall.

Ghost | Trivium
Um 15:25 Uhr war es dann endlich Zeit für die nachmittägliche Messe mit Papa Emeritus II und den namenlosen Ghouls von Ghost. Die Band wurde begeistert in Empfang genommen und startete mit dem ohrwurmverdächtigen Year Zero. Hits wie Ritual oder Monstrance Clock durften natürlich auch nicht fehlen.
Wer sich ein wenig auskennt, weiß, dass Ghost eher eine umstrittene Band sind und man sie entweder liebt oder hasst. Ich habe mich für Ersteres entschieden, mochte ich sie doch schon davor und ihr Auftritt war definitiv eines meiner Highlights des Festivals. Gerne bald wieder!

Während der nächsten Umbaupause füllte sich der Bereich vor der Bühne immer weiter, denn danach war es Zeit für Trivium, die im Rahmen ihrer Vengeance Falls-Tour auch auf den Pannonia Fields Halt machten. Neben den altbekannten Evergreens und neuen Hits wie Strife oder Brave This Storm wurde auch der bereits etwas ältere Song Anthem (We Are The Fire) dargeboten und lud zum Moshen ein. Insgesamt wieder ein gewohnt guter und energiegeladener Auftritt.

Um 17:55 Uhr war es dann Zeit für Big 4-Band Nummer 2. Anthrax enterten die Bühne und begeisterten sogleich die Massen. Zu Songs wie Got The Time, Antisocial und dem AC/DC-Cover T.N.T. wurde ordentlich gemosht, geheadbangt und getanzt. Frontman John Connelly führte sympathisch durch das Programm und nach fast einer Stunde wurde man in die 30-minütige Umbaupause entlassen.

Anthrax | Amon Amarth
Die war auch notwendig, denn um 19:20 Uhr eroberten die Death Metaller Amon Amarth die Bühne, die für In Flames einsprangen. Auch hier wurde man zum ordentlichen Moshen und Headbangen angetrieben, und bei Songs wie Guardians Of Asgaard, As Loke Falls oder Twilight Of The Thunder God gab es fast niemanden, der nicht wenigstens zustimmend mitnickte. Die Band war wie gewohnt motiviert und Frontman Johan Hegg erfrischend sympathisch wie immer. Obwohl sie leider wieder ohne Schiff anreisten, machte der Auftritt Spaß und mit Amon Amarth konnten die Booker einen mehr als würdigen In Flames-Ersatz finden.

Bereits um 21:00 Uhr war es dann Zeit für den Headliner der Blue Stage. Iron Maiden konnten als Headliner gewonnen werden, deren Motto wie immer hieß: Never too old to rock! Die Band hatte sichtlich Lust zu spielen, und Sänger Bruce fegte wie gewohnt von einem Bühnenende zum anderen. Auch die Bühnenshow war wieder fantastisch, von Feuer über ein gigantisches Abbild von Maskottchen Eddie, Feuerwerke bis hin zu den ständig wechselnden Outfits von Bruce wurde alles geboten. Die Menge war begeistert und in Feierlaune und konnte die überschüssige Energie bei Hits wie The Trooper, Fear Of The Dark oder Run To The Hills rauslassen. Nach fast zwei Stunden feinstem Heavy Metal endete mich für mich auch schon der zweite Tag des Festivals.

alle Fotos via volume.at

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5 Kommentare

  1. Ghost möchte ich auch gern mal live sehen! Cool, dass du das erleben durftest :)
    Eigentlich bin ich gar kein Fan von Iron Maiden, habe sie mir aber 2010 auf Wacken trotzdem angeschaut und war vollauf begeistert. Das war echt ein schöner Moment, als Fear of the Dark kam und wirklich alle mitgesungen haben. :)
    Gehst du nun eigentlich aufs Breeze? Musst mir unbedingt Bescheid sagen, wenn du gehst! :D

    Und danke auch für deinen lieben Kommentar bei mir. ♥
    Freut mich, wenn ich dich ein bisschen begeistern konnte. :D Ich kann Henna echt nur empfehlen (sofern du kein blondiertes Haar hast, das verträgt sich nicht so toll), ich find das Farbergebnis einfach nur genial. Gibt ja auch noch Henna in braun oder dunklerem Rot, falls dir sowas gefällt. :)
    Liebste Grüße :)

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  2. Also ich kann mich für Metal überhaupt nicht begeistern. Ist gar nicht meine Musikrichtung und ich würde mir das auch nicht freiwillig anhören :D Aber jedem dem seine. Schön, dass du so viel erleben durftest. Möchte auch mal wieder auf Festivals gehen. War schon so lange nicht mehr :)
    Liebe Grüße,
    Larissa

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  3. Uii es gibt noch mehr Posts! Der Hammer ich bin immer noch ganz neidisch. Vor allem auf Ghost ._. Super toll, und wieder super Bericht
    Liebste Grüße, Eva
    P.S.: Bei mir gibts grade auch ein kleines Gewinnspiel

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  4. Klingt sehr sehr cool !
    Schöner Rückblick. :D

    Liebste Grüße
    Laura

    www.fairy-fashion.de

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  5. Vielen Dank, dass du immer kommentierst. Freut mich sehr! Ja, ich finde es schön über die alltäglichen Dinge ein bisschen mehr nachzudenken, man hinterfragt dann so einiges.

    Irgendwie kann ich mit dem Line Up an Tag 2 nichts anfangen. Amon Amarth würde ich mir aber geben und Iron Maiden, weil Iron Maiden halt. :D

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