Film-Review | Drachenkrieger - Das Geheimnis der Wikinger

Montag, Mai 04, 2015


Filmstart: 28. August 2014 (auf DVD)
Mit: Pål Sverre Valheim Hagen, Nicolai Cleve Broch, Bjørn Sundquist
Genre: Action
Produktion: Norwegen

Handlung:
Archäologe Sigurd ist am historischen Museum für seine gewagten Theorien über den sagenumwobenen Schatz der Wikinger berüchtigt, wird jedoch nicht sonderlich ernst genommen. Um der alten Sage von Ragnarok um den Verbleib des Schatzes auf den Grund zu gehen, kehrt er daher seinem Arbeitsplatz den Rücken und begibt sich gemeinsam mit seinen beiden Kindern und zwei Kollegen auf eine abenteuerliche Expedition. Diese führt ihn in den Norden von Norwegen nach Finnmark. In dem Niemandsland zwischen Russland und Norwegen, wo schon seit Jahrzehnten niemand mehr einen Fuß hingesetzt hat, stößt er auf ein Geheimnis, das größer und spektakulärer ist, als er es sich jemals erträumt hätte... Doch nicht nur Überraschungen der positiven Sorte, sondern auch große Gefahren erwarten die hoffnungsfrohen Reisenden. (via)

Meine Meinung:
Der Film stand schon seit Längerem auf meiner Liste, dank Handlung und nicht zuletzt Trailer hatte ich große Hoffnungen in den Film, die aber letztendlich leider nicht erfüllt wurden. Zwar erwiesen sich die Schauspieler nicht durchweg als Fehlbesetzung, am authentischsten und sympathischsten erwies sich jedoch, oh Wunder, die dreiköpfige Familie mit der schweren Vergangenheit. Als Skandinavien-Fan erfreute ich mich natürlich auch wieder an den wunderschönen Landschaftsaufnahmen, die ruhig etwas öfter hätten vorkommen können.
Hauptkritikpunkte sind für mich aber Handlung und Spannung. Ein richtiger Spannungsbogen existiert leider nicht, und es dauert, vor allem bei der Filmlänge von etwa 90 Minuten, relativ lange, bis die eigentliche Haupthandlung Fahrt aufnimmt, und es macht den Anschein, als müsse noch schnell ein wenig Handlung in die verbliebene Zeit gequetscht werden. Sehr schade, denn das Konzept war vielversprechend und hätte lediglich besser ausgebaut werden müssen.

Bewertung: ★★ 1/2

Fazit:
Trotz der vielversprechenden Handlung sollte man bei Drachenkrieger - Das Geheimnis der Wikinger nicht allzu hohe Erwartungen haben. Wer sich jedoch mit einem leicht verdaulichen Film für nebenbei umsieht und vielleicht auch noch ein wenig archäologisch interessiert ist, ist bei diesem Film genau richtig.

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4 Kommentare

  1. Also ich fand ihn furchtbar :D Hatte mir ein wenig mehr von den Norwegern erhofft...

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  2. Ich bin ja gar nicht per se eine ungesprächige Person. Bei bestimmten Freunden kann ich sogar regelrecht nervig werden. ;D Ich versuche eben Gespräche mit Fremden so normal wie möglich zu gestalten und denke mir dann manchmal komische Sachen aus, bei denen ich mir direkt denke Ohgodwhy.

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  3. Wir hatten unsere einfach mit für so zum fotos machen und da hatte es sich für uns gelohnt (:
    danke! Ich versuche es auf jeden fall!

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  4. Hmm, noch nie was von dem Film gehört... Schade, dass der Film dich nicht überzeugen konnte, denn Trailer und Handlung scheinen eigentlich recht vielversprechend ^^

    Ach so, cool, mit dem Pressebändchen durftest du dann vor den Wellenbrecher oder was hat man damit so für Vorteile? :)
    Puh, da bin ich ja froh, dass ich nicht die einzige bin, die das mit Adept so sieht! Und ja, Caliban sind live echt der hammer! Mag sie unbedingt nochmal sehen (:

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