Film-Review | Jurassic World

Mittwoch, Juli 08, 2015


Kinostart: 11. Juni 2015
Mit: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Nick Robinson
Genre: Action
Produktion: USA

Handlung:
22 Jahre nach den Ereignissen in „Jurassic Park“ lockt das Luxus-Resort „Jurassic World“ Besucher aus aller Welt auf eine Insel vor Costa Rica, Dinosaurier von nahem zu erleben. Kinder reiten auf Mini-Triceratopsen, Familien schauen dem riesigen Wasserdinosaurier Mosasaurus beim Verspeisen eines Weißen Haies zu. Der Genetiker Dr. Henry Wu kreiert die Dinosaurier, er arbeitet im Auftrag des milliardenschweren Stifters Simon Masrani. Doch weil Riesenechsen zwar anfangs aufregend sind, das Publikum aber irgendwann alle von ihnen kennt, wurde Wu dazu gedrängt, ein Raubtier zu züchten, das es in der Natur nie gab: den Indominus Rex. Die riesige Kreatur soll die größte Attraktion von „Jurassic World“ werden – und wird zur größten Bedrohung, als sie ausbricht. In dem entstehenden Chaos gelingt vielen Dinosauriern die Flucht aus ihrem Gehege, sodass alle Besucher potentielles Reptilienfutter werden. In Lebensgefahr schweben nun auch die beiden jungen Brüder Zach und Gray. Ihre Tante Claire, deren Aufgabe es ist, den Park zu überwachen, beginnt eine abenteuerliche Suche nach ihren Neffen. Sie wird dabei von Owen unterstützt, einem Militärexperten, der eine Gruppe Velociraptoren abgerichtet hat... (via)

Meine Meinung:
Wie lange ich doch voller Aufregung auf diesen Film gewartet habe. Ich liebe die Jurassic Park-Filme bis heute und war total aufgeregt, als ich vor etwa zwei Jahren von der Fortsetzung erfuhr. Obwohl mir natürlich bewusst war, dass dieser neue Film bei Weitem nicht so gut und zeitlos werden wird wie seine Vorgänger (diese Erfahrung hatte ich ja schon letztes Jahr bei Godzilla gemacht), wollte ich den Film so früh wie möglich sehen und Ende Juni fand ich endlich die Zeit dafür.
Bereits am Anfang wird deutlich, worauf der Film setzt: So viel Action wie möglich, ohne storymäßig etwas Neues zu bieten. Das böse Monster bricht aus und wird daraufhin gejagt, und das mit möglichst viel Bombast. Zwar bietet der Film durchaus auch Spannung, die jedoch immer weiter verloren und eben in immer mehr Action umgewandelt wird, je näher man zum (etwas überraschenden) Showdown kommt. Was ich auch sehr schade fand: Über die Charaktere erfährt man so gut wie nichts, was ein Mitfiebern nicht gerade einfach macht, da sie ohnehin nicht lange im Gedächtnis bleiben. Ansonsten ist Jurassic World aber ein unterhaltsamer Film, der dem Klassiker aber natürlich nicht annähernd das Wasser reichen kann. Falls aber etwas an den Gerüchten dran sein sollte, dass Jurassic World der erste Teil einer neuen Trilogie ist, werde ich mir aber natürlich auch die beiden Fortsetzungen ansehen.

Bewertung: ★★★

Fazit: 
Obwohl Jurassic World mit einigen imposanten Szenen und jeder Menge Action aufwarten kann, kann der Film aufgrund der seichten Handlung und den blassen Charakteren nicht annähernd an den weltberühmten Klassiker anknüpfen. Dennoch weiß der Film, der überraschend viel Witz besitzt, definitiv zu unterhalten.

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3 Kommentare

  1. Ja, ich war wohl etwas leichtsinnig! :D
    An sich finde ich die Idee allerdings gar nicht so doof, aber ich habe halt nicht damit gerechnet, dass ich "so schnell" mir darum Gedanken machen müsste. Ich werde in Zukunft versuche, meine Zunge besser zu hüten :D

    zu Jurassic World:
    ich weiß noch damals, als Jurassic Park aktuell war und ich fand den Film SO gruselig als Kind damals haha. Ich wette, wenn ich mir den jetzt noch einmal anschaue ist er nicht mal halb so wild :D

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  2. Den Film an sich fand ich richtig klasse, doch dass er an die ersten Teile nicht heran kam war wohl klar. Keine Fortsetzung war je so gut wie der erste Teil. Sogar Fluch der Karibik, bei welchem ich immer mit gefiebert hatte, hat wirklich nachgelassen. Die Regisseure sollten es wohl lieber bleiben lassen und keinen 5ten Film auf den Markt bringen. Aber was soll es.
    Aber wie gesagt, der Film war dennoch Bombe! Auch wenn er Storymäßig vielleicht nicht einschlug, ich fand es irgendwie doch schön, es lässt einen ein wenig träumen, zeigt aber auch was passiert, wenn Menschen meinen Gott zu spielen.

    Liebe Grüße, Franzi :)
    www.abinswunderland.blogspot.de

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  3. Ohman, ich bin so neidisch, dass du da wohnst. :D
    Ja, beim nächsten Mal wollen wir auch ins Schmetterlingshaus. Ich fand sowas als Kind schon immer irgendwie cool!

    Liebe Grüße!

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