Film-Review | House At The End Of The Street

Freitag, November 06, 2015


Kinostart: 17. Jänner 2013
Mit: Jennifer Lawrence, Max Thieriot, Elisabeth Shue
Genre: Horror, Thriller
Produktion: USA, Kanada

Handlung:
Nachdem Sarah und ihre Tochter Elissa Chicago verlassen haben, verschlägt es sie in ein amerikanisches Provinzkaff. Die anderen Bewohner der Kleinstadt entpuppen sich als oberflächlich und spießig, die Jugendlichen als Saufköpfe. Als einer von ihnen bei einer Party aufdringlich wird, tritt Elissa den langen Weg nach Hause zu Fuß an. Ihr Nachbar Ryan, der zufällig mit dem Auto vorbeikommt, bietet an, sie mitzunehmen. Elissa zögert – denn Ryan ist der letzte Bewohner des Nachbarhauses, in dem seine Schwester Carrie-Ann einst die Eltern ermordete. Im Ort gilt er als Sonderling, ja als Freak, doch als es strömend zu regnen beginnt, steigt Elissa ein. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, womöglich sogar mehr, doch die Vergangenheit will einfach nicht ruhen... (via)

Meine Meinung:
Bereits zum Kinostart machte House At The End Of The Street einen vielversprechenden Eindruck auf mich. Allerdings kam ich bis vor Kurzem nie dazu, ihn mir mal anzusehen, und als er dann im Fernsehen gezeigt wurde, ergriff ich die Gelegenheit. Auch die Anfangsszene war vielversprechend und ließ einen guten Horror-Streifen erhoffen, doch das war schon so ziemlich alles am kompletten Film, das die Bezeichnung "Horror" verdient hätte. Meiner Ansicht nach handelt es sich bei dem Film eher um einen Thriller, allerdings um keinen sonderlich guten. Über die Besetzung konnte man eigentlich nicht meckern, Hollywood-Star Jennifer Lawrence überzeugte, auch Max Thieriot als der geheimnisvolle Nachbarsjunge Ryan machte seine Sache zum Großteil gut. Die Story plätscherte allerdings ziemlich vor sich hin, einen Spannungsbogen gab es ebenfalls nicht und trotz vielversprechender Kulisse und einem interessanten Plottwist (der allerdings nicht ganz unvorhersehbar war) konnte mich der Film überhaupt nicht fesseln.

Bewertung: ★★ 1/2

Fazit:
Trotz vielversprechender Aspekte konnte mich House At The End Of The Street nicht überzeugen, da es an der Umsetzung des Potenzials haperte. Wer auf einen seichten Psychothriller steht, noch dazu schreckhaft ist und daher nach einem Film ohne große Schockmomente sucht, wird hier allerdings fündig. Echte Horrorfans sollten von diesem Film allerdings die Finger lassen.

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