Projekt | Musik & Du #014

Freitag, November 13, 2015

Mitte des Monats, ihr wisst, was das heißt: Zeit für meinen Beitrag zum Projekt "Musik & Du"!
Worum geht es in dem Projekt? Maribel gibt jeden Monat ein Thema vor, zu dem jeder, der Lust hat, einen Beitrag verfassen und ihr diesen per Mail oder Bloglink zukommen lassen kann. Am Ende des Monats bzw. am Anfang des nächsten Monats sammelt sie dann alle Beiträge und stellt diese, zusammen mit ihrem eigenen, auf ihrem Blog vor. 

Das Thema diesen Monat lautet: 

Young and wild and free - 
Ein Lied, das dich an einen bestimmten Moment in der Teenagerzeit erinnert 

Als ich Maribels Themenvorgabe für den neuen Monat zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich - wie schon des öfteren - erstmal: "Oh nein, was nehme ich denn nur?". Meine Teenagerzeit ist ja noch nicht sehr lange her, genau genommen befinde ich mich ja gerade auf den letzten Metern meiner Zeit als Jugendlicher. Ein besonderes Lied, das mich durch meine Teenagerzeit begleitet hat, gibt es eigentlich nicht, deshalb musste ich etwas umdenken und entschied mich für den Song einer Band, die ich vor einigen Jahren für micht entdeckt habe und die mich auch heute noch begleitet: In Flames. Besonders seit ihrem 2011er-Album Sounds Of A Playground Fading und dem 2014er Siren Charms wird der Band ja Kommerzialisierung vorgeworfen, doch das ließ mein Fanherz vollkommen kalt, obwohl ich mit Siren Charms anfangs durchaus so meine Probleme hatte. Für mich gilt diesbezüglich immernoch der Satz: "In Flames we trust".


2012 müsste dann das zweite oder dritte Mal gewesen sein, dass ich sie live gesehen habe. Es war am Ende der Sommerferien, der besten seit Langem, und das letzte Festival für dieses Jahr stand an. In diesem Jahr war ich zum ersten Mal auf mehr als einem Festival, vier sollten es am Ende insgesamt gewesen sein. Sehr spät am Anreisetag trafen wir ein, unsere Zelte standen zum Glück schon, da der Rest unserer kleinen Gruppe bereits seit Nachmittag vor Ort war und sich schon mit den netten Zeltnachbarn angefreundet hatte, zu denen wir uns auch umgehend gesellten. Es folgten noch viele lustige Stunden voller Gespräche und guter Musik, und kurz vor Sonnenaufgang verzogen sich dann auch die Letzten - unter anderem ich - in ihre Zelte, um zumindest noch ein bisschen Schlaf zu bekommen. Warum ich das noch so genau weiß, obwohl ich bereits an dem Punkt angelangt bin, an dem Ereignisse aufgrund der Vielzahl an besuchten Konzerten und Festivals bereits zu verschwimmen beginnen? Weil es einer der besten Festivalabende war, die ich bisher genossen habe. Diese Erlebnisse sind es, die Festivals so einzigartig für mich machen. Stunden, in denen man seine liebsten Mitstreiter um sich hat, mit ihnen über Gott und die Welt redet und sich auf die kommenden Tage freut, an denen man wieder haufenweise tolle Livemusik erleben kann, selbst wenn man dafür der Hitze trotzen muss. 

Während ich diese Zeilen nochmal kurz durchlese, klingt sogar sowas wie leichte Wehmut mit, denn mittlerweile hat sich die Aufstellung auf Festivals etwas geändert, die Gruppen sind kleiner geworden und einige meiner liebsten Festivalmitstreiter bleiben mittlerweile lieber zu Hause, wenn ich mich bereits auf den Weg zum nächsten Festival mache. Umso lieber halte ich diese Erlebnisse an den Anreisetagen in Erinnerung, denn sicher wird es auch bei mir in ein paar Jahren soweit sein, dass ich nicht mehr das Verlangen verspüre, bis mindestens vier Uhr in der Früh wach zu bleiben und fünf bis sechs Festivals im Jahr zu besuchen. Auch ich werde vom Alterungsprozess nicht verschont und immerhin bin ich nicht mehr ausschließlich als Besucherin vor Ort, sondern von Zeit zu Zeit auch als Pressevertretung, und das bedeutet Arbeit.

Nichtsdestotrotz sind Festivals nach wie vor etwas ganz Besonderes für mich, und wo, wenn nicht nicht dort, bekommt man ein besseres Gespür dafür, was es heißt, sich young, wild and free zu fühlen?

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3 Kommentare

  1. Schönes neues Layout!! Ich war so lange nicht mehr aktiv bei blogger, es ist furchtbar.

    Nein, leider nicht. Rebuy ist nur für Elektro-artikel und Bücher.
    Habe grade mal rebuy.at eingeben und es scheint so, als würde es auch nach Österreich funktionieren. Musst du vielleicht nochmal schauen :)
    Kleiderkreisel hab ich momentan aufgegeben...also auch allgemein Klamotten zu verkaufen, Irgendwie funktioniert es nirgends richtig und es ist mir grad zu aufwendig, alles ständig irgendwo einzustellen. :D Aber wenn du mal eine gute Seite findest, sag bescheid!

    Liebe Grüße!

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  2. Nee, ich habe einen Nebenjob angefangen und arbeite deswegen recht häufig. Wenn ich dann abends nach Hause komme fehtl mir meist die Lust dann, noch etwas am Blog zu machen. Deswegen war ich nicht sooo aktiv in letzter Zeit.
    Ja bei Kleiderkorb war ich auch schon aber da geht irgendwie nix ab und über Shpock habe ich mal 2 Paar Schuhe verkauft, aber das war es dann auch wieder. Ich hab so eine volle Kiste mit Klamotten eh, so ein Mist.

    Habe auch schonmal an eine Art Blog-Sale gedacht? Aber dann meinte Leute im Forum dass man da wohl wieder rechtlich irgendwas beachten oder was weiß ich. Mensch, ich will doch nur nicht dass meine Sachen sinnlos vergammeln :D

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  3. Schöner Text zum Festival Feeling :) Da kommt bei mir auch ein bisschen Wehmut auf. Mach dir keine Sorgen, dass du älter und vielleicht weniger Festival-freudig wirst. Wenn es soweit sein sollte, hast du ja schon eine Menge toller Konzerte und Festivals erlebt. Ich hab mein erstes großes Festival erst mit 22 besucht und war seitdem jedes Jahr auf einem ;) Auf meine "alten" Tage haha

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