Film-Review | Ender's Game - Das große Spiel

Sonntag, Januar 10, 2016


Kinostart: 24. Oktober 2013
Mit: Harrison Ford, Asa Butterfield, Hailee Steinfeld
Genre: Action, Science Fiction
Produktion: USA

Handlung:
In der nahen Zukunft wird die Erde von den Formics attackiert, einer feindlichen Alien-Rasse. Ohne den legendären Flotten-Kommandanten Mazer Rackham wäre schon längst alles verloren. In Vorbereitung auf den nächsten Angriff der insektenartigen Außerirdischen sucht der hochangesehene Colonel Graff für das Militär nach den talentiertesten Kindern, die in den Kampf gegen die Feinde aus dem All ziehen könnten. Ein schüchterner, aber strategisch brillanter Junge namens Ender Wiggin wird aus der Schule genommen, um der Eliteeinheit beizutreten. Beim militärischen Training meistert er unglaublich schwierige Kriegsspiele und gewinnt bald den Respekt seiner Mitstreiter. Graff sieht in Ender die neue große Hoffnung für seine Armee. Auf der Kommandanten-Schule bildet schließlich Mazer Rackham persönlich den Jungen weiter aus: Ender soll die Soldaten in eine epische Schlacht führen, die das Schicksal der Erde und der menschlichen Rasse bestimmen wird... (via)

Meine Meinung:
Hätte mein Freund den Film nicht auf Blu-Ray und mich vor Kurzem dazu überredet, ihn uns gemeinsam anzuschauen, hätte ich Ender's Game wahrscheinlich bis heute nicht gesehen. Als er damals ins Kino kam, habe ich zwar kurz überlegt, ihn mir anzusehen, aber irgendwie interessierte er mich dann doch nicht so sehr. Die Handlung kannte ich noch vage von Erzählungen, fand den Film aber dennoch durchwegs recht interessant, größtenteils auch gut gemacht und vor allem gut besetzt. Hauptstörfaktor waren für mich allerdings die nicht vorhandenen Zeitsprünge. So wirkte es, als würde die Ausbildung gerade mal ein paar Wochen dauern, weshalb die Entwicklung der Charaktere etwas merkwürdig war. Außerdem hatten sich stellenweise ein paar Logikfehler eingeschlichen. Der Showdown dann wiederum war ziemlich kurz gehalten, diesen etwas mehr auszubauen hätte dem Film auf jeden Fall gut getan. Wie ich hörte, soll die Buchvorlage aber ohnehin um Längen besser sein und die Geschichte ist für mich interessant genug, um mir auch noch die Bücher zuzulegen.

Bewertung: ★★★

Fazit:
Solider Film mit guten Jungschauspielern, vor allem der Hauptcharakter wusste zu überzeugen. Allerdings hätte man den Film stellenweise entweder anders angehen oder ihm überhaupt mehr Spiellänge geben müssen, oftmals wirkte es nämlich zu schnell und gehetzt. Gerade diejenigen, die auch die Bücher gelesen haben, sollten außerdem an die Verfilmung keine hohen Erwartungen haben.

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