Film-Review | I, Frankenstein

Sonntag, März 13, 2016

Kinostart: 23. Jänner 2014
Mit: Aaron Eckhart, Bill Nighy, Aden Young
Genre: Action, Horror, Thriller
Produktion: Australien, USA

Handlung:
Einst erschuf der Wissenschaftler Dr. Victor Frankenstein aus Leichenteilen ein menschenähnliches Wesen und erweckte es durch Stromstöße zum Leben. Inzwischen sind 200 Jahre vergangen, das Monster wandert einsam durch die entlegensten Gegenden der Erde und meidet Gesellschaft. Als es von einer Gruppe Dämonen angegriffen wird, eilen ihm die Gargoyles zu Hilfe. Diese himmlischen Krieger beschützen die Menschen vor der Dämonenschar und ihrem Anführer Naberius. Der Finsterling will eine Zombie-Armee erschaffen, um die Menschheit zu versklaven und die Weltherrschaft zu übernehmen. Bisher sind die Experimente zur Wiedererweckung der Toten, an denen die Wissenschaftlerin Dr. Terra Wade für Naberius arbeitet, allerdings fehlgeschlagen. Der Ober-Dämon muss unbedingt das Geheimnis von Dr. Frankensteins Schöpfung lüften, damit er seine düsteren Pläne doch noch in die Tat umsetzen kann. (via)

Meine Meinung:
Als der Film damals in die Kinos kam, war ich eigentlich bei erster Begutachtung des Trailers versucht, ihn mir direkt auf großer Leinwand anzusehen. Letztendlich wurde das aber nichts, worüber ich rückblickend aber ganz froh bin. Wie man wohl schon bei ein paar meiner Filmreviews herauslesen konnte, ist eine einigermaßen gute und zumindest halbwegs durchdachte Handlung ein Aspekt, der mir bei einem Film immer sehr wichtig ist. Dass das bei Action-Filmen zu einer Nebensache verkommen ist, ist mir zwar bewusst, dennoch enthält I, Frankenstein enttäuschend wenig Handlung, und das trotz guter Ansätze. Da diese allerdings leider nicht weitergeführt wurden, die Charaktere infolgedessen ebenso blass blieben und die Action absolut im Vordergrund steht, war ich dann doch recht enttäuscht, obwohl ich eigentlich mit kaum vorhandenen Erwartungen an den Film herangetreten bin. Was die Gesamtwertung des Films aber rettet, ist - wie so oft - der visuelle Aspekt des Films, der eine wunderbar düstere Atmosphäre mit leichtem Gothic-Touch in den Film brachte und auch ein paar recht eindrucksvolle (CGI-)Bilder lieferte.

Bewertung: ★★ 1/2

Fazit:
Ein typischer Actionfilm - visuell recht ansprechend, von tiefergehender Handlung allerdings - trotz hohem Potenzial - kaum eine Spur. Für nebenbei okay, für anspruchsvollere Zuseher allerdings nicht empfehlenswert.

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