Arvelle im Test

Sonntag, Februar 05, 2017

Lesen ist ein schönes, auf lange Sicht aber leider auch recht kostspieliges Hobby. Besonders mir als Sparfuchs setzt es da ganz schön zu, wie viel Geld das literarische Vergnügen doch verschlingen kann. Dank An- und Verkaufsportalen sowie privaten Inseraten habe ich im Zeitalter des Internets aber glücklicherweise die Möglichkeit, auch auf günstigere Varianten zurückgreifen zu können. Eine Alternative für Lesefüchse, die nicht zu tief in den Geldbeutel greifen können oder wollen, um voll auf ihre Kosten zu kommen, ist sicherlich auch Arvelle. Besonders in Deutschland erfreut sich das Portal an großer Beliebtheit. Auch mir ist der Shop schon länger ein Begriff, vor Kurzem bestellte ich dort allerdings zum ersten Mal.

Bei Arvelle handelt es sich um einen deutschen Onlineshop für Bücher, der hauptsächlich Mängelexemplare vertreibt. Dadurch wird es dem Shop ermöglicht, die Ware um bis zu 90% gegenüber des herkömmlichen Preises zu senken. Gleich auf der Startseite von Arvelle findet man eine Übersicht von neu eingetroffenen Büchern, Bestsellern, Buchpaketen und eine Auflistung der angebotenen Genres. Besonders die Buchpakete empfinde ich als tolle Idee, für mich war zum Zeitpunkt meiner Bestellung aber leider nicht viel Interessantes dabei. Da das Aufgebot an lagernden Büchern häufig wechselt, kann sich das aber natürlich genauso schnell wieder ändern. Tatsächlich fiel es mir bei dem schier endlosen Angebot nicht ganz einfach, Bücher auszuwählen, die ohnehin auf meiner Wunschliste standen. Letzten Endes entschied ich mich aber für folgende vier Bücher:


Am Ende der Bestellungsabwicklung wartete dann noch eine sehr nette Überraschung auf mich. Bei Arvelle erhält man die Möglichkeit, ab einem Bestellwert von 33 € bzw. 55 € unter jeweils einem von drei vorgeschlagenen Büchern auszuwählen und dieses kostenlos zur Bestellung dazu zu nehmen. Leider hat mich keines der drei Bücher wirklich angesprochen und somit habe ich darauf verzichtet, den Gedanken dahinter finde ich aber wirklich nett! Kunden aus Deutschland genießen außerdem die Möglichkeit, ab einem Einkaufswert über 19 € versandkostenfrei zu bestellen, der Standardversand beläuft sich auf 3,95 €. Bei Österreichern sieht das Ganze allerdings ein wenig anders aus. Tatsächlich musste ich bei den Versandkosten zu mir nach Hause ganz schön schlucken. 9,95 € sind nämlich alles andere als ohne.

Nachdem ich den Bestellvorgang abgeschlossen hatte, hieß es also sehnsüchtig warten. Die Versanddauer war in Ordnung und dauerte nicht länger als andere Pakete, die mich aus Deutschland erreichen. Alle von mir bestellten Bücher sind in einem tadellosen Zustand und weisen bis auf den obligatorischen "Mängelexemplar"-Stempel keine weiteren nennenswerten Schäden auf. Mit kleineren Lager- oder Transportschäden ist bei Mängelexemplaren natürlich ohnehin zu rechnen.
Dem Lesevergnügen mit meinen Neuzugängen steht also nichts mehr im Wege!

Fazit: Arvelle bietet eine abwechslungsreiche Auswahl an Bücherschnäppchen, bei der so ziemlich jeder auf seine Kosten kommen sollte. Zum Stichwort Kosten muss ich allerdings sagen, dass sich eine Bestellung nach Österreich ohne Ermäßigung auf längere Sicht für mich leider nicht unbedingt bezahlt macht und somit gut überlegt sein will. Da greife ich wohl lieber weiterhin auf andere Plattformen/Kaufmöglichkeiten zurück. Lesern aus Deutschland kann ich den Shop aber wirklich nur ans Herz legen!

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Lovelybooks und Arvelle.

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3 Kommentare

  1. Vielleicht teste ich den Shop mal :)
    Bisher habe ich nur gebrauchte Bücher von Medimops bestellt und obwohl ich extra nur "sehr gute" oder "gute" Exemplare wollte, waren die Seiten teilweise schon sehr vergilbt. Deswegen möchte ich eigentlich keine gebrauchten Bücher mehr kaufen. Gegen kleinere Schäden, die nicht beim Lesen stören, habe ich aber nichts :D

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    1. Mit Medimops habe ich bisher auch nur schlechte Erfahrungen gemacht. Habe zwar nur zwei Mal eine kleine Bestellung aufgegeben, aber das reicht mir eigentlich. Der Begriff "gut" bzw. "sehr gut" ist bei denen offenbar seeehr dehnbar und ich war immer ziemlich verärgert, als ich den Zustand meiner Bestellung zu Gesicht bekommen habe. Da will ich lieber gar nicht wissen, wie Artikel im Zustand "gebraucht" ausschauen... :D

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  2. Die Versandkosten nach Österreich sind halt schon sehr happig. Da muss man gut überlegen, ob es sich wirklich auszahlt, die Bücher bei Arvelle zu beziehen. Ansonsten bin ich aber auch recht zufrieden mit den Mängelexemplaren, bisher war ich immer zufrieden.

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